Die Wölfe des silbernen Lichtes
 
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 Kapitel 1 .:. It's a new start

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Wukodlak (Abgegangen)
Wanderer


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Sa Jan 24, 2009 8:32 pm

Wukodlak lief ungeduldig hin und her. Achtete aber darauf das er seine Hinterpfote nicht belastete. Er wusste nicht ob vielleicht jemand ihn beobachtete.
Es war gefährlich jetzt sich schon einem anderen Rudel anzuschließen, wo die Anderen vielleicht immer noch hinter ihm her waren. Aber der schwarze Rüde hatte ein Ziel, eine Aufgabe die sich selber aufgetragen hatte. Er wollte die Welt von den schwachen Wölfen befreien. So das es nur noch starke und solche die es sich verdient hatten überlebten und sich weiter vermehrten. Ihre Welpen und Nachkommen hatten dann eine größer Change zu überleben und sich gegen die Gefahren zu behaupten.
Doch war er schon wieder so weit, sich durch Betrügerei einem anderem Rudel anzuschließen?
Es war gefährlich und leichtsinnig jedes mal aufs neue.
Wukodlak blieb stehen und schaute ziellos in die Ferne, dabei setzte er unbewusst seine Pfote wieder zu Boden als plötzlich von weiten ein heulen zu hören war. Das war die Antwort auf sein Bitten das Revier betreten zu dürfen. Und Schutz zu bekommen weil er ja so verletzt war und so schwach und hilflos.
Der Rüde schnaufte,
er und schwach das war totaler Blödsinn.
Er fühlte sich so stark, mächtig wie schon lange nicht mehr und würde am liebsten seinen Fang in eine plusirene Halsschlagader schlagen. Nein.
So wie er sich jetzt zur Zeit fühlte sollte er,
Wukodlak sich als Schwächling einem Rudel anzuschließen. Das würde er sicherlich nicht lange aushalten und nachher einen Fehler begehen wie bei seinem letztem Rudel.
Nein es war einfach zu gefährlich.
Der Rüde hatte dem Heulen zugehört und bemerkte nun auch den anderen Wolf der in seiner nähe sich rum trieb und hob den Kopf. Er bedankte sich, dafür das er das Revier betreten durfte doch er müsse das Angebot ablehnen. Dann senkte er wieder den Kopf. Einen Grund wollte und konnte er nicht angeben. Er drehte sich um prüfte den Wind der ihm den Duft des anderen Wolfes übertrug dann rannte er los und lief knapp an den schwarzen Wolf vorbei. Er blieb nicht stehen, um mit ihm zu reden, sondern lief immer weiter bis er der Meinung war, weit genug von all dem was hinter ihm lag weg zu sein, erst dann verringerte er seine Geschwindigkeit und verfiel in einen leichten trab und kurz danach in den Schritt. So ging er weiter mit dem Revier der Wölfin im Rücken.



[Wukodlak weit weg vom Revier der Wölfe dsL]
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Ai
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Di Feb 17, 2009 8:28 pm

Es war schon eine Zeit lang her, dass die Fähe die unsichtbare, aber doch deutlich vernehmbare Grenze des Rudelreviers vernommen hatte. Seid dem sie sie überschritten hatte, war ihr Gang langsamer geworden. Sie hatte die Ohren aufmerksam gestellt und lauschte jedem Geräusch aufmerksam. Auch der Blick der Fähe wechselte immer wieder die Richtung und beobachtete die Bäume am Waldrand ein kleines Stück weiter vorne genau. Die Rute hing schlaff zwischen den Hinterläufen der Fähe, deren Pfoten eine leichte dreckige Farbe angenommen hatten, genau wie die Vorderpfoten, die sanfte Spuren im rutschigen Boden der Wiese hinterließen.

Dieser Boden. Er war Zeuge dafür, dass der Winter dieses Tal verlassen hatte. Er war Zeuge dafür, dass die Kälte der vierten Jahreszeit dieses Tal nun eine Zeit lang in Ruhe lassen würde. Der letzte Schnee war geschmolzen, was auch der Grund für diesen aufgeweichten Boden war. Doch der Fähe machte dies nichts aus. Sie war so geschickt und geübt darin, sich auf rutschigem Boden fortzubewegen, dass man ihrem Gang rein gar nichts anmerkte. Doch was erwartete man von einer Wölfin, die die meiste Zeit ihres noch so kurzem Lebens an Orten gejagt hatte, an denen der Boden immer von einer hohen Schneedecke oder einer Eisschicht bedeckt war? Was erwartete man von einer Fähe, die ihr ganzes Leben in den Bergen verbracht hatte. In Bergen, in denen der Schnee niemals dem Boden Luft zum Atmen gab. In Bergen und Tälern, die schon immer, schon seid ihr Geburtsrudel entstanden war, unter dem Schutz des Winters stand? Es wurde überliefert, dass die Rudelgründer direkte Nachfahren der unberechenbaren Jahreszeit waren, und so war auch sie, Ai, ein Nachkomme des Winters, eine Tochter der Kälte.

Das noch feuchte Gras streifte das Bauchfell und hinterließ kleine Wassertropfen auf ihrem dichten, weißen Fell. Wieder änderte der Blick der Fähe die Richtung und schaute nun nach rechts. Dort her kam die Witterung, da war sie sich nun sicher. Ai blieb stehen. Dort waren sie also, die Wölfe des silbernen Lichtes. Endlich hatte sie ihr Ziel erreicht. Sie hatte das Rudel gefunden, welches sie gesucht hatte.
Dies war das einzigste Rudel gewesen, von dem sie im Moment hoffte, aufgenommen zu werden. In ihrem alten Rudel war sie Tochter der Alphas gewesen, doch da eine Hungersnot das Rudel heimgesucht hatte, mussten einige Wölfe zum Wohl des ganzen Rudels, das Revier verlassen. Für die Fähe und ihren Bruder war es selbstverständlich gewesen, zu gehen und das Rudel so zu retten. Und Ai war mit der Hoffnung gegangen, sich diesem Rudel hier anschließen zu können.
Warum?
Weil ihre Großmutter, eine sehr weise und erfahrene Wölfin ihr von ihm erzählt hatte. Sie hatte erzählt, dass Ai dort sicher aufgenommen werden würde, denn auch der alten Wölfin hatte es einst einmal Schutz geboten. Doch seid damals war viel Zeit vergangen. Wie würden die jetzigen Alphas auf Fremde reagieren? Immer noch so offen? Das galt es nun herauszufinden.

Ai hatte einen Moment lang gewittert, ehe die schöne Fähe den Kopf hob, die Ohren leicht anlegte und anfing ihre Nachricht an die Wölfe des silbernen Lichtes auszusprechen:

Ich grüße euch, Wölfe des silbernen Lichtes. Mein Name ist Ai und ich bin hier mit der Hoffnung mich euch anschließen zu dürfen.

Auch als sich ihr Fang wieder schloss, hielt sie den Kopf noch kurz gehoben und die Augen geschlossen. Ihre Ohren zuckten und lauschten ihrer Stimme, die nun über dem Revier hallte und sich auf die Suche nach den Alphawölfen begab.
Nun konnte sie nur noch warten. Warten auf die Antwort, die sie bekommen würde. Sie senkte den Blick wieder und sah sich um. Was sollte sie nun tun? Hier warten? Oder doch schon in ihre Richtung laufen? Sie überlegte kurz und entschied sich dann, der Witterung zu folgen. Doch das Schicksal der Fähe lag nun in anderen Pfoten...


[Bei der Reviergrenze | auf der Wiese | bittet um Aufnahme | folgt der Witterung der anderen Wölfe]
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Nucàrajo
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Di Feb 17, 2009 9:24 pm

Nucàrajo grinste, als Manco seinen Namen nannte. Auf einmal hörte er Schritte. Und als er sich umblickte, sah er einen großen Rüden, der aus der Höhle kam. ,,Seid gegrüßt, ich bin sicher ihr unterhaltet euch schon toll mit Libella. Mein Name ist Ginsta, ich bin Libellas Gefährte und mit ihr Alpha.." meinte er recht freundlich zu ihnen. Der Jungwolf nickte seinem neuen Alpha zu. Seid gegrüßt. Mein Name ist Nucàrajo!" stellte er sich unterwürfig vor. Dann begann Anubis damit, über die Jagd zu sprechen. Nucà hörte gespannt zu. "Ähm Libella. Wenn die zwei sich eingelebt haben, könnten wir doch eine große jagd machen. Wir könnten einen großen Hirsch jagen, jetzt, da es Frühling ist, sind sie wieder wohl genährt." hatte er gesagt. Im Rudel zu Jagen war einfach viel aufregender und außerdem war es eine schöne Vertrauensufgabe. Man lernte viel über die anderen. Über die Gedult, Feinfühligkeit, Geschwindigkeit.

Der graue Jungwolf blickte nocheinmal zu den anderen Wölfen des Rudels. Manco war wohl auch gerade erst zu den Wölfen des silbernen Lichtes gestoßen. Auf einmal hörte der Rüde ein Heulen, welches von einer recht weiten entfernung kam.. es war eine Fähe, welche Heulte. „Ich grüße euch, Wölfe des silbernen Lichtes. Mein Name ist Ai und ich bin hier mit der Hoffnung mich euch anschließen zu dürfen.“ war ihre Nachricht an die Alphas. Sie und Manco waren die Wanderung zu einem neuen Leben wohl auch erst angetreten, als der Schnee schon begonnen hatte, zu schmelzen. Wieso würden sonst so viele auf einmal in das Tal kommen? Sicherlich. Zufälle gab es. Doch so viele auf einmal?

Nucà war sich sicher, dass Libella oder Ginsta der Fähe den Einlass ins Revier gewehren würden, so wie sie es ihm auch erlaubt hatten. Er lächelte vor sich hin und blickte über das Tal. Auf den Bergen lag noch Schnee. Er konnte nicht erkennen, wie hoch, doch es war reichlich. Unten im Tal war er schon fast komplett weg. Dafür war der ganze Rasen matschig. Nucàrajo sah an seinen eigentlich schneeweißen Pfoten herunter. Sie waren ebenfalls von braunem Matsch umgeben. Dann sah er wieder in die Ferne, wo er etwas weiter weg einen weißen Wolf erblickte. Es war wohl die Fähe, die sich gerade angekündigt hatte. Er lächelte.


[mit Libella, Ginsta, Nubis und Manco am Rudelplatz der WdsL]

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Anubis
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Do Feb 19, 2009 2:38 pm

"Das ist eine super Idee, Nubis!", sagte die Weiße zu Anubis und Manco nickte zustimmend. Anubis lächelte. Okay, dann würden sie bald jagen gehen. Das war gut. Anubis liebte die Jagd. Besonders dann, wenn er im Rudel jagen konnte. Fast schon zu lange, es kam Anubis vor wie Jahre, hatte er nicht mehr in einen Rudel gejagt. Er schaute sich um. Auch Nucàrajo schien froh. Anubis lächelte, schön, dass vielen die Idee gefiel. Wann würden sie wohl jagen gehen? Vielleicht sollte einmal einer gucken gehen, wo es Beute gab oder an welchen Ort sie jagen gehen sollten. Vielleicht sollte er selbst das machen. Das wäre wohl die beste Idee. Er hatte in dieser Sache viel Erfahrung… er würde gleich mal Libella fragen gehen.

Ein Heulen riss den Roten aus seinen Gedanken: „Ich grüße euch, Wölfe des silbernen Lichtes. Mein Name ist Ai und ich bin hier mit der Hoffnung mich euch anschließen zu dürfen.“, es war eine Fähe gewesen, welche geheult hatte. Anubis lächelte erneut. So viele Wölfe aufeinmal. Das war einfach wunderbar. Der Rote blickte fröhlich zu Libella. Es war nun ihre Aufgabe, zu antworten. Oder eben die von Ginsta. Ja nach dem, wie sie wollten. Er war sich sicher, dass sie die Wölfin aufnehmen würden. Wieso nicht? Es war doch schön, wenn so viele Wölfe in einem Rudel waren. Es war sicherer und einfach besser. Anubis mochte die Nähe, von anderen Wölfen. Ohne andere fühlte er sich oft unsicher und alleine. Fast so, wie ein Welpe ohne seine Mutter. Natürlich, Anubis war auch gern mal alleine, wer war das nicht? Aber meistens wollte er eben bei anderen sein.

Anubis schüttelte seinen Kopf und sah wieder zu Libella und Ginsta. „Libella, wie wäre es, wenn jemand von uns sich umschaut. Also schaut, wo sich zur Zeit de Herden befinden. Ich meine für die Jagd.“, sagte der Rüde zu der Weißen. „Ich könnte dies machen, wenn ihr beiden einverstanden seid.“, fuhr Anubis fort und blickte die Alphas an.

Anubis würde diese Aufgabe recht gerne erfüllen, er wollte das Revier mal durchstreifen, es im Frühling sehen. Bis jetzt kannte er es nur aus den kalten Monden, nicht aus diesen warmen, grünen und blühenden Zeiten.

[auf dem Rudelplatz bei den anderen]
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Ginsta
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Do März 12, 2009 8:44 pm

//wieder unter den Fittichen von Bella =)//

Ginsta sah zu seiner Gefährtin Libella, die ihm liebevoll und zärtlich durch das weiche Halsfell fuhr. Er leckte ihr zur Begrüßung über den Fang, wie eigentlich jeden Morgen. Aber jeden Morgen war es wieder etwas Besonderes. Libella war einfach etwas Besonderes. Und er war froh, dass er in dem gleichen Rudel aufgewachsen war, wie sie. Dann sah er wieder nach vorn zu der kleinen Gruppe. Sie waren nun schon fünf Wölfe. Am Tage davor waren sie nur zu dritt. Anubis, ihr immertreuer Betarüde, Libella, seine liebevolle Gefährtin und Alpha, und er. Jetzt waren es noch zwei andere. Ein Jungrüde, und ein etwas älterer..

"Seid gegrüßt. Mein Name ist Nucàrajo!" stellte sich der jüngere der Beiden zuerst vor. Er unterwarf sich gleich. Ginsta nickte lächelnd. "Sei gegrüßt, Nucàrajo!"Dann begann Anubis damit, von der Jagd zu sprechen. Sie könnten alle zusammen im Rudel jagen gehen. Die Idee gefiehl dem grauschwarzen Rüden. Er liebte Jagden in der Gruppe, und die letzte war schon ziemlich lang her. Außerdem konnte Ginsta so viel über die Neuen lernen. Die Jagdart seiner Gefährtin und des Betas kannte er ja schon gut genug. Jetzt würde er die beiden neuen ebenfalls etwas unter die Lupe nehmen und beobachten. Libella war begeistert und Nucàrajo ebenfalls. Auch Ginsta stimmte freudig zu.

Auf einmal zerriss ein Heulen die gerade eingetroffene Stille. „Ich grüße euch, Wölfe des silbernen Lichtes. Mein Name ist Ai und ich bin hier mit der Hoffnung mich euch anschließen zu dürfen.“ besagte der hohe Klang. Es war eine Fähe gewesen. Welch ein Zufall, dass so viele Wölfe auf einmal kamen. Ginsta sah kurz zu Libella, die ihm wies, dass er antworten solle. Kurz nickte er, richtete seinen Fang in die Höhe und begann ebenfalls zu Heulen. "Sei gegrüßt, Ai. Ich bin Ginsta, der Alpha der Wölfe des silbernen Lichtes. Komm nur erstmal zu uns..." das sollte genügen. Lächelnd blickte er wieder in die Runde. Der eine Rüde hatte sich noch nicht vorgestellt, fiel ihm auf. Er würde es sicherlich noch nachholen, und wenn nicht, konnte Libella ihm immernoch den Namen verraten.

Dann begann Anubis wieder auf das Thema Jagd zurück zugreifen. „Libella, wie wäre es, wenn jemand von uns sich umschaut. Also schaut, wo sich zur Zeit de Herden befinden. Ich meine für die Jagd. Ich könnte dies machen, wenn ihr beiden einverstanden seid.“ Ginsta nickte zustimmend. Er hatte nichts dagegen, und Libella würde sicherlich auch nichts dagegen haben. Da war sich Ginsta sicher. Wieso auch doch? Es war besser, über die Herden im Revier Bescheid zu wissen. Auch war sich Ginsta sicher, dass er diese Aufgabe gewissenhaft erfüllen würde.


[Bei Libella, Nubis, Manco und Nucà aufm Platz der WdsL]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Fr März 13, 2009 2:37 pm

Manco stand da, lauschte den Gesprächen der anderen. Er selbst wusste nicht, was er mit beitragen sollte, schwieg also lieber ein wenig. Er hörte einen Wolf, der um Einlass bittete. Er spürte den Wind in seinem Fell wehen. Ginsta antwortete sogleich, dass die Fremde erst einmal zu ihnen kommen soll. Anubis, der Beta des noch kleinen Rudels schlug vor, eine Jagd zu veranstalten. Er wollte nachschauen, wo die Herde gerade war. Manco war es recht. Aber eine Jagd würde mit Sicherheit lustig werden. Die Wölfe würden sich dann in Teamarbeit üben und bald ein eingespieltes Team werden. Hoffte Manco zumindest. Er liebte es, wenn sich jeder mit jedem Verstand. Die Sonne erstrahlte den Rudelplatz. Mancos Fell wurde auch erleuchtet, genauso wie das Fell der anderen. Manco lächelte ein wenig, er liebte die Sonne. Genauso wie den Frühling. Dann blühte es einfach immer so schön, die Vögel kamen wider und zwitscherten. Die anderen Tiere kamen auch, fanden Futter und lebten sich hier ein. Blumen blühten, alles wurde wieder grün und die Wölfe fühlten sich wohl. Doch das kribbeln in seinen Beine musste einfach fragen:

”Anubis, wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne mitkommen. So lerne ich gleich das Revier ein wenig kennen, aber natürlich nur, wenn ihr damit einverstanden seid.”

Die Frage platze aus ihm heraus. Er lächelte ein wenig. Ja, das Revier war sicherlich groß und es würde Spaß machen, es zu erkunden. Jetzt müssten sie nur noch zustimmen und dann könnte er mit Anubis los ziehen.


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Fr März 13, 2009 3:48 pm

Die weiße Schönheit stand dicht neben ihrem Gefährten, der ein ziemliches Stückchen größer war als sie selbst. Sie beobachtete das unterwürfige Verhalten von Nucàrajo, als er sich vorstellte. Er hatte ein gutes Benehmen. Wer hatte ihm das wohl so beigebracht? Sie wusste ja eigentlich nichts von ihm und seiner Herkunft. Dann sprach Anubis über die Jagd, die stattfinden sollte. Alle anderen fanden die Idee des Betas super. Auf einmal hörte Bella ein lautes Heulen „Ich grüße euch, Wölfe des silbernen Lichtes. Mein Name ist Ai und ich bin hier mit der Hoffnung mich euch anschließen zu dürfen.“ rief die Fähe aus. Ai.. sie kannte anscheinend schon die Geschichte der WdsL.. oder einfach nur den Namen des Rudels, welches hier schon seit vielen Generationen lebte. Ginsta sah sie fragend an und Bella wies ihm, er könne ruhig antworten. Und so tat er es auch. Er streckte seinen Fang gen Himmel und begann in seiner kräftigen Stimme zu heulen. "Sei gegrüßt, Ai. Ich bin Ginsta, der Alpha der Wölfe des silbernen Lichtes. Komm nur erstmal zu uns..."

Dann kam Nubis wieder auf das Thema der Jagd zurück. „Libella, wie wäre es, wenn jemand von uns sich umschaut. Also schaut, wo sich zur Zeit de Herden befinden. Ich meine für die Jagd. Ich könnte dies machen, wenn ihr beiden einverstanden seid.“ Das wäre sehr schlau und gut zu wissen. Libella lächelte ihn warm an. "Natürlich darfst du das machen! Es wäre sogar sehr gut!" Dann meldete sich Manco zu Wort. Er würde gerne mit Anubis gehen. So konnte er das Revier kennenlernen. Der Rote kannte das Revier ja schon, und so konnte er ihm auch alles zeigen. Aber das sollten sie unter sich ausmachen. Libella jedenfalls, hatte nichts dagegen. Und Ginsta anscheinend auch nicht, da er nickte.

Bella sah in die Ferne, blickte über das mit Sonne überströmte Revier. Im See spiegelte sie sich glitzernd und schillernd. Am Wasserfall leuchtete ein bunter Regenbogen. Das Tal der vielen Lichter. Es machte seinem Namen alle Ehre. Zumindest in den Zeiten der Sonne. Es waren sowieso die Schönsten Zeiten eines Jahres.


[Mit Ginsta, Nubis, Nucà und Manco auf dem Platz der WdsL]

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Zuletzt von Libella am Fr März 13, 2009 6:34 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Fr März 13, 2009 4:01 pm


Ai lief langsam. Sie rechnete jeden Moment mit einer Antwort eines Alphas. Allmählich erblickte sie die Umrisse der anderen Wölfe vor einer Höhle auf der anderen Seite der Wiese. Sie verlangsamte ihren Schritt noch etwas, ehe sie ganz stehen blieb. Hier würde sie wohl besser erstmal auf eine Antwort warten. Sie wollte keine Umstände machen. Vielleicht hatten sie gar keinen Platz mehr hier? Dies würde sie akzeptieren. Auch wenn sie sich noch keine Gedanken gemacht hatte, wohin sie dann gehen sollte. Sie hatte um ehrlich zu sein noch keinen Gedanken daran verschwendet gehabt, hier nicht aufgenommen zu werden. Sie wusste auch nicht, welche Rudel es noch gab. Sie zuckte mit den Ohren. Was wäre, wenn sie wirklich nicht hierher gehen konnte? Nun, klar, sie würde weiter ziehen, aber wohin? Das Ziel, welches sie dann haben würde... Es wäre sicherlich keines, was sie kannte. Die Weiße glaubte an ihren Instinkt, ihr Gefühl. Und sie war sich sicher, es würde sie dann leiten. Die Fähe schüttelte kurz den Kopf. Noch war nicht die Zeit gekommen, sich darum Gedanken zu machen. Es würde noch einen Augenblick dauern, bis sie wusste, was sie zu tun hatte.

Und da war es. Ai hob den Kopf und spähte zu den anderen Wölfen ein Stück entfernt. Soeben hatte das Heulen des Alphas die Luft durchbrochen. Wieder zuckte sie mit den Ohren, lauschte. Als der Wolf geendet hatte, zögerte Ai noch eine Sekunde. Noch immer sah sie zu den anderen. Wer würde sie wohl dort erwarten? Nun, wie würden die Wölfe sein? Die alte Wölfin im Rudel von Ai's Eltern hatte erzählt, dass es dort schön war, wieso sorgte sie sich dann nun so? Vertraute sie ihr nicht? Oh doch, es gab nur wenige Wölfe, denen Ai so viel vertraute wie der alten Fähe. Sie war weise und hatte Ai's Herz schon mit den spannenden Geschichten erobert gehabt, als die Weiße noch ein Welpe war.

Sie schüttelte kurz das hübsche Fell aus, dann schritt sie wieder los, auf die Fremden zu. Sie hatte den Kopf gehoben, die Ohren gespitzt. Ihre Rute pendelte leicht zwischen ihren Läufen. Immer näher kam sie an das Rudel heran. Sie erkannte nun, dass dort fünf Wölfe waren, auch wenn die Witterung es ihr schon vorher verraten hatte. Schließlich wurde sie wieder langsamer, je näher sie dem Rest kam. Dann ging ihr geschmeidiger Laufschritt in ein langsames, aber elegantes Gehen über. Sie musterte jeden der Wölfe kurz, ihr Blick verweilte dann aber auf der weißen Fähe, die mehr oder weniger in der Mitte dicht am Alpha stand. Sie war dann wohl die Leitwölfin, oder? Ein paar Meter von den anderen entfernt blieb sie schließlich stehen. Ihre graugrünen, schönen Augen musterten abwechselnd den schwarzen Rüden und die weiße Alpha daneben.

„Nun... Wie schon erwähnt. Ich bin Ai und komme aus dem Revier des Winters persönlich. Ich bin hier, um zu fragen, ob ich mich eurem Rudel anzuschließen darf.“

Sie senkte leicht den Kopf und sah dann wieder auf, als würde sie sich verbeugen. Nun, unterwerfen würde sie sich nicht. Sie würde die Alphas als gleich betrachten. Dies hatte sie immer getan. In ihren Augen waren alle Ränge gleich wichtig. Denn fehlte nur eine Stelle, so war das Rudel geschwächt. Jeder Rang war ein Teil des Ganzen, eine wichtige Stütze, ohne die das Rudel nicht lange leben konnte. Außerdem war sie selbst fast Alpha gewesen, hätte sie sich nicht dazu entschieden das Rudel durch ihre Abreise zu retten. Sie stand ruhig da, musterte erneut jeden einzelnen Wolf neugierig und wartete auf eine Reaktion.


[bei Libella, Ginsta, Anubis, Nucàrio und Manco auf dem Platz der WdsL | stellt sich vor]
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Ginsta
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 .:. It's a new start   Di Apr 07, 2009 11:18 am

//auf wunsch jetz mit neuer farbe//
Ginsta sah auf das Tal vor ihm herab. Was gerade im Rudel passierte, nahm er gar nicht direkt wahr. Auch bemerkte er nicht, wie Manco meinte, er würde gerne mit Anubis gehen, das Revier zu erkunden. Er liebte das Tal. Es war so wunderschön. Und in der Zeit der Sonne, war es über und über mit Licht bedeckt. Im See spiegelten sich glitzernd die Strahlen, und der Wasserfall warf einen Regenbogen. Das Tal war perfekt. Perfekt für ein Rudel, was sich "die Wölfe des silbernen Lichtes" nannte. Ginsta hatte gute Laune.

Bald bemerkte er die Fähe, die sich dem Rudel näherte. Das war wohl Ai. Die, die vorhin um Erlaubnis, das Revier zu betreten, gebeten hatte. Sie sah anmutig und stolz aus. Eine stolze Fähe. „Nun... Wie schon erwähnt. Ich bin Ai und komme aus dem Revier des Winters persönlich. Ich bin hier, um zu fragen, ob ich mich eurem Rudel anzuschließen darf.“ begann sie jetzt zu reden, senkte ihren Kopf und sah wieder auf. Es sah aus wie eine Verbeugung, aber sie ordnete sich nicht unter.. Ginsta sah sie ernst an, musste überlegen, was er davon zu halten hatte. Man musste sich nicht unterordnen, nein. Jedes Rudelmitglied, jeder Rang war wichtig, das wusste er. Dann begann auch er zu lächeln. "Nun Ai, ich denke, ich kann dich auch im Namen der anderen Rudelmitglieder in unserem Rudel willkommen heißen, solange du dich an unsere Regeln halten möchtest." er sah kurz zu Libella herüber, die die noch Fremde lächelnd ansah. Ai schien vertrauensvoll zu sein. Wenn sie es nicht war, würden sie es früher oder später merken.

Dann deutete Ginsta in die Runde, zu erst auf Libella, dann auf die anderen. "Ich darf vorstellen? Libella, meine Gefährtin, Anubis, unser Betarüde, Manco und Nucàrajo, welche auch erst vor kurzem angekommen sind!" wieder ash er zu Ai, immernoch freundlich lächelnd.


[Mit Bella, Nubis, Manco etc. auf dem Platz der WdsL]

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